Stand: 2026-06-14.1
Diese AGB gelten für Verträge über Hosting-Dienstleistungen zwischen Julian Dreyseitel, Daronlo-Hosting, Charlottenstraße 71, 45964 Gladbeck (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung durch den Anbieter.
Der Anbieter stellt für die vereinbarte Laufzeit einen Minecraft-Gameserver mit den im gewählten Paket beschriebenen Ressourcen und Funktionen bereit. Maßgeblich sind die Leistungsbeschreibung, der im Bestellprozess angezeigte Gesamtpreis und die Bestellbestätigung. Bestimmte Software, Plugins, Mods oder Minecraft-Versionen können technische Einschränkungen oder gesonderte Abstimmung erfordern.
Die Darstellung der Pakete ist kein verbindliches Vertragsangebot. Der Kunde gibt im Stripe-Checkout ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung erfolgreich bestätigt und die Bestellung durch den Anbieter angenommen wird. Die Annahme erfolgt durch Bestellbestätigung oder Bereitstellung des Servers. Kann die Leistung nicht bereitgestellt werden, wird eine bereits erhaltene Zahlung zurückerstattet.
Alle Preise sind Gesamtpreise in Euro. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt über Stripe mit den im Checkout angebotenen Zahlungsmethoden, derzeit insbesondere Karte, PayPal oder Klarna. Der Gesamtpreis ist bei Vertragsschluss fällig.
Ein reguläres Hosting-Paket läuft für 30 Tage ab Bereitstellung beziehungsweise dem in der Bestellbestätigung genannten Beginn. Es gibt keine automatische Verlängerung und keine automatische Folgeabbuchung. Eine Verlängerung muss vom Kunden aktiv im Dashboard bestellt und bezahlt werden. Ohne Verlängerung endet der Vertrag mit Ablauf der bezahlten Laufzeit, ohne dass eine Kündigung erforderlich ist.
Nach Ende der bezahlten Laufzeit kann der Server zunächst gesperrt und für eine kurze Schonfrist von regelmäßig drei Tagen vorgehalten werden. Erfolgt keine rechtzeitige Verlängerung, dürfen Server und gespeicherte Daten anschließend gelöscht werden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, benötigte Daten rechtzeitig herunterzuladen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Vertrags- und Abrechnungsdaten bleiben unberührt.
Der Kunde darf den Dienst nicht rechtswidrig, missbräuchlich oder zur Beeinträchtigung Dritter nutzen. Insbesondere unzulässig sind Schadsoftware, Angriffe auf fremde Systeme, rechtswidrige Inhalte und Verletzungen von Urheber- oder Persönlichkeitsrechten. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Der Kunde muss bei der Nutzung von Plugins, Mods und hochgeladenen Inhalten die nötigen Rechte und Lizenzen besitzen. Minderjährige dürfen nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter bestellen.
Bei erheblichen oder wiederholten Vertragsverstößen, konkreten Sicherheitsgefahren oder rechtswidriger Nutzung darf der Anbieter den Dienst vorübergehend sperren. Soweit zumutbar, wird der Kunde vorher informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Anbieter bemüht sich um einen stabilen Betrieb. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich als SLA vereinbart wurde. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen von Netzen oder Rechenzentren sowie höhere Gewalt entstehen. Planbare Arbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.
Je nach Paket stehen Backup-Slots im Kundenbereich zur Verfügung. Zusätzlich wird grundsätzlich einmal täglich eine automatisierte Sicherung der Gameserver-Daten erstellt. Die Server-Volumes werden außerdem verschlüsselt auf einer externen Hetzner Storage Box gesichert. Die technische Aufbewahrung umfasst derzeit bis zu 14 tägliche, 8 wöchentliche und 6 monatliche Sicherungsstände.
Backups sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und ersetzen keine eigene Datensicherung des Kunden. Einzelne Sicherungsläufe können durch technische Störungen ausfallen; eine unterbrechungsfreie, vollständige oder unbegrenzt lange Archivierung wird nicht geschuldet. Der Kunde soll wichtige Welten und Konfigurationen regelmäßig auf ein eigenes System herunterladen. Nach Vertragsende werden Produktivdaten nach Ablauf der Schonfrist gelöscht. Verschlüsselte Kopien können bis zum automatischen Ablauf der genannten Backup-Aufbewahrung bestehen bleiben.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln digitaler Produkte und Dienstleistungen, insbesondere die gesetzlichen Ansprüche auf Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung und Schadensersatz. Der Kunde soll Störungen mit nachvollziehbaren Angaben zeitnah melden, damit eine Prüfung und Abhilfe möglich ist.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesonderten Widerrufsbelehrung zu. Verlangt der Verbraucher den Beginn der Dienstleistung während der Widerrufsfrist, kann bei einem Widerruf Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung anfallen. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Vertragserfüllung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingender Schutz des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Ein Gerichtsstand am Sitz des Anbieters gilt nur gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.